Spezialtipp

Mein Freund Otto, das wilde Leben und ich

Bild: HR/Anke Beims

Sonntag, 08:04 Uhr HR2

Hörspiel

Mein Freund Otto, das wilde Leben und ich

Kinderhörspiel von Janine Lüttmann nach einem Kinderbuch von Silke Lambeck, Musik: Tobias Unterberg, Regie: Robert Schoen. (v.l.n.r.): Felix Lengenfelder (Matti/Erzähler), Baran Bozkurz (Mahmoud "Bruda Berlin") und Valentin Karow (Otto).

Tagestipp

Heute, 22:00 Uhr HR2

Hörspiel | Station im Nebel von Paolo Levi

In der Regie von Cläre Schimmel Paolo Levi, der vor allem Filmdrehbücher schrieb, schildert in seinem Hörspiel "Station im Nebel" den Augenblick einer Lebensentscheidung. Mario verabschiedet sich von seiner Geliebten am Bahnhof, um nach Rom zu fahren. Der junge Architekt will dort ein letztes Examen ablegen. Der Zug hat Verspätung, die Geliebte misstraut ihm, sie glaubt, dass er sich davonstehlen wird.

Konzerttipp

Heute, 21:05 Uhr Deutschlandfunk

Konzertdokument der Woche

Ghost Festival der Spannungen:Künstler V Ludwig van Beethoven Trio für Violine, Viola und Violoncello G-Dur, op. 9, Nr. 1 Antonín Dvorák Trio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 3 f-Moll, op. 65 Béla Bartók "Kontraste" für Klarinette, Violine und Klavier, Sz 111 Felix Mendelssohn Bartholdy Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello f-Moll, op. 80 Sharon Kam, Klarinette Florian Donderer, Elisabeth Kufferath, Anna Reszniak, Christian Tetzlaff und Antje Weithaas, Violine Barbara Buntrock und Elisabeth Kufferath, Viola Gustav Rivinius und Tanja Tetzlaff, Violoncello Mario Häring und Lars Vogt, Klavier Aufnahme vom 25.6.2020 aus der Jesus-Christus-Kirche, Berlin-Dahlem Am Mikrofon: Johannes Jansen Ein selbstbewusstes Zeugnis früh erlangter Meisterschaft liefert Beethovens Streichtrio in G-Dur, komponiert in seinen ersten Wiener Jahren. Nach eigener Einschätzung war es sein bis dahin bestes Werk. Zupackend optimistisch eröffnet es das Programm mit Aufnahmen vom Berliner Ghost-Festival der Künstler des Kammermusikfests Spannungen. Einen nicht nur klanglichen Gegenakzent dazu setzen Bartóks "Kontraste", in denen sich ungarische Folklore mit Einflüssen des Jazz vermischen. Ein Höhepunkt romantischen Kammermusikschaffens ist Mendelssohns letztes Streichquartett in f-Moll, das den Tod der Schwester reflektiert. In der gleichen Tonart steht das Brahms"sche dritte Klaviertrio von Dvorák. Auch im Gestus ähneln sich beide Werke, schmerzlich aufgewühlt und formbewusst zugleich. Bewegende Kontraste

Hörspieltipp

Heute, 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Zersplittert Von Alexandra Badea Übersetzung aus dem Französischen: Frank Weigand Regie: Anouschka Trocker Mit: Bettina Kurth, Martin Engler, Astrid Meyerfeldt, Oliver Urbanski und Rosi Knoden Komposition: Andrea Neumann Ton und Technik: Claudia Pitzer-Landeck, Claudia Peycke Produktion: SR 2014 Länge: 74"52 Geschichten von Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, dem Leben jenseits der Arbeit etwas abzugewinnen: die das Wünschen verlernt haben und denen persönliche Beziehungen abhandenkommen. Lyon, Shanghai, Dakar, Bukarest: Alexandra Badea lässt vier Menschen von ihrem Arbeitsleben erzählen. Die chinesische Fabrikarbeiterin berichtet vom ungeheuren Druck, quälender Müdigkeit, die unzählige Stunden am Fließband mit sich bringen. Der französische Außendienstmitarbeiter weiß morgens nicht, wo er aufwacht - auch egal, abends wird er ohnehin in eine andere Stadt geflogen sein. Der Gruppenleiter einer Telefon-Hotline in Dakar versucht mit absurden Mitteln, seinen Mitarbeitern die Nähe zum französischen Auftraggeber zu vermitteln. Eine rumänische Forschungsingenieurin setzt alles daran, den Karrieresprung auf die internationale Ebene zu schaffen. Menschliche Beziehungen bleiben in diesem Hörspiel, das sich mit den Bedürfnissen des globalisierten Arbeitslebens beschäftigt, auf der Strecke. Wenn jemand von dieser fortschreitenden Selbstentfremdung profitiert, dann sind es jedenfalls nicht die Arbeitnehmer. Alexandra Badea, geboren 1980 in Rumänien, lebt seit 2003 in Paris. Die Autorin, Regisseurin und Bühnenbildnerin nahm u.a. am Stückemarkt des Berliner Theatertreffens und am Internationalen Theaterfestival in Hermannstadt teil. Ihr erfolgreichstes Stück, "Pulverisés" ("Zersplittert" 2012), wurde mit dem Grand Prix de Littérature Dramatique 2013 ausgezeichnet, von France Culture gesendet und europaweit inszeniert. Zersplittert

Featuretipp

Heute, 20:15 Uhr Ö1

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Satz-Bau als Kraft-Akt Schreiben als Work Out Im Roman "Entdecker" war es "nur" ein Gebäude, in "Das flüssige Land" bereits ein ganzes Dorf mit abgründigem Sous-Terrain: die österreichische Autorin Raphaela Edelbauer beschreibt mit wortgewaltig Welten knapp vor dem Zerfall, die langsam zerrinnen, einstürzen und versinken und unter denen Verstecktes, Verdrängtes, Verborgenes hervorkommt. Sie lässt ihre Arbeit gern illustrieren und erfreut Besucherinnen und Besucher ihrer Lesungen mit perfekt designten Performances, in denen sie im Gewand der Wissenschaft Ungeheuerliches enthüllt. Dazu kommen Kraftakte jenseits der Literatur: 24 Stunden Gewichtheben und der Besuch jedes Fitnessstudios zwischen Frankfurt und Leipzig zum Beispiel. Oder Rudern gegen den Strom - auf der Donau - und laufen, laufen, laufen. Der eigentliche Marathon findet aber am Schreibtisch statt. Raphaela Edelbauer verkörpert (!) den Prototyp der jungen, unerschrockenen, starken, ausdauernden Literatin. Feature von Sabine Nikolay

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WDR

17 Days (2/2): Mit dem Motorroller nach Irland

-Reise-Abenteuer- Jonas hat es tatsächlich von Bochum bis zum Hafen in Wales geschafft. Jetzt nur noch schnell rüber nach Dublin, eine Shakespeare-Originalausgabe kaufen und ab zurück nach Bochum. Leider ist die letzte Fähre schon weg - und Jonas hat nur noch neun Tage Zeit! // Von Jonas Baeck / Nach seinem Roman "Wenn die Sonne rauskommt, fahr ich ohne Geld" / Bearbeitung und Regie: Matthias Kapohl / WDR 2020 / www.hoerspiel.wdr.de

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