Hörspiele

Montag 14:06 Uhr SRF 1

Hörspiel

«Anruf aus dem Jenseits» von Robert Junod Jacqueline ist Witwe, und zwar eine ziemlich junge. Ihr Mann ist bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Nun will Jacqueline wieder heiraten, einen Kollegen ihres Mannes. Doch anstatt für immer zu schweigen, taucht der Totgeglaubte wieder auf - und will seinen Anteil vom Hochzeitskuchen.

Montag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Pamelas Potentiale - Zauber, Flöte, Deluxe (1/2) Opernstar in einem Tag Von Pauline Jacob, Isabel Mehl und Georg Conrad Anschließend: WDR 3 Foyer

Montag 19:15 Uhr Deutschlandfunk

Der Kultur-Abend

Feature, Hörspiel, Musik

Montag 20:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Hell of Fame Von Jörg Albrecht Mit Sebastian Weber, Jule Ronstedt, Ferdinand Schmidt-Modrow, Wiebke Puls, Ilona Grandke und anderen Komposition: Jakob Suske Bearbeitung und Regie: Bernadette Sonnenbichler BR 2013 Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr Den Forever 27-Club hat er nicht mehr geschafft, aber 31 ist auch noch früh: Der Autor Jörg Albrecht ist gestorben, und ein Feature widmet sich diesem kurzen, abgebrochenen Leben. Freunde und Kollegen treten auf und ab. Lieblingsfilme werden anzitiert, Schnipsel aus Leben und Werk ineinander geblendet, Verschwörungstheorien über den Tod gestrickt. War es die Arbeit, die ihn umgebracht hat, oder der Versuch, ein möglichst gutes Leben zu führen? Wer weiß besser darüber Bescheid: der Literaturwissenschaftler, die Agentin oder die Wahrsagerin? Mit "Hell Of Fame" schreibt Jörg Albrecht einen Nachruf auf sich selbst. Was anfangs wie die Chronik eines einzelnen Lebens aussieht, gleitet ab, überschlägt sich, wird zur Darstellung einer global ausgeweiteten urban-medialen Sphäre, in der die Bilder so stark geworden sind, dass sie die Subjekte, die sie abbilden sollen, längst abgedrängt haben. Aber wohin? Oder, anders gefragt: Wenn die Bilder, die man erfüllen will, das Leben schon danach abtasten, was nach dem Tod davon bleibt, was heißt es dann noch, zu leben? Jörg Albrecht, geb. 1981 in Bonn, Prosa, Theatertexte, Hörspiele, Essays, Romane. Weitere BR-Hörspiele "Moon Tele Vision" (2008), "Du kannst nicht immer schimmern, mein Spatz" (2009), "Beyond the Rainbow" (2017).

Montag 21:00 Uhr Bremen Zwei

Niederdeutsches Hörspiel: Swartsuer - Dinner for söss

Ja, die modernen Zeiten! Man sitzt vor der Glotze, geht kaum noch vor die Tür, kennt seine Nachbarn nicht mehr richtig - wie einsam das ist! Aber zum Glück gehören zum modernen Leben ja auch Ratgeberliteratur, Selbsthilfegruppen und die verschiedensten Freizeitangebote. Gegen Einsamkeit ist ein >Blind Dinner Ein bunter Seniorenkreis trifft sich hier: die alten Schwestern Isolde und Greta, Eva und Hermann Knall, kürzlich erst zugezogen und noch unternehmungslustig, sowie Pastor in Ruhe August Twisselpiep und sein Freund Karl. Sie alle wollen ihren Bekanntenkreis in froher Runde erweitern. Die Schwestern sind für die Vorsuppe zuständig und haben sich für ein Gericht entschieden, das bestimmt jedem Freude macht: eine Blutsuppe mit allerhand Gekröse, Essig und leckeren Klößen, die "Schwarzsauer" heißt. Wohl bekomm´s! Mitwirkende: Uta Stammer (Isolde Voss) Edda Loges (Greta Hansen) Heidi Mahler (Eva Knall) Wilfried Dziallas (Hermann Knall)" Joachim Bliese (Pastor August Twisselpiep) Jasper Vogt (Karl Tücksen) Musik: Serge Weber Regie: Hans Helge Ott Produktion: Radio Bremen mit dem NDR, 2013 Die Autorin: Heinke Hannig (geb. 1957 in Nordfriesland) war Realschullehrerin, bis sie sich nach 14 Jahren anders entschied. Sie beschäftigt sich seither mit vielen verschiedenen Dingen, von Erwachsenenbildung über Suchtprävention bis zu journalistischen Tätigkeiten, und seit 1999 ist sie erfolgreich schriftstellerisch tätig.

Montag 22:00 Uhr MDR KULTUR

Die dritte Arbeitskraft, mein Geld

Von Michael Stauffer (Übernahme) Eine Anleitung zum Geldvermehren? - Eher ein spielerisches Plädoyer zum angstfreien Jonglieren mit Aktien und anderen verpönten Börseninstrumenten; eine Art Lehrstück gegen die selbstverschuldete Unmündigkeit in Finanzfragen. Michael Stauffer und ein illustres Team aus Experten, Laien und Betroffenen gehen der Frage nach, warum Geld in Aktien anlegen nicht des Teufels und auch die Börse per se nicht böse sind. Nirgends in der Welt ist das Pro-Kopf-Vermögen so hoch wie in der Schweiz: 323.700 CHF pro Person. Da wäre es doch wichtig zu wissen, was mit solchen Summen alles angestellt wird. "Wieso verwalten viele ihr Vermögen nicht selbst?", fragt sich ein Protagonist in Stauffers Hörspiel. Ein anderer schlägt schon die Hände über dem Kopf zusammen, wenn er bloß versucht, online ein Broker-Konto zu eröffnen. Und eine Dritte erfindet ein Smiley-Terminal, wie man es in Flughafentoiletten findet, um zu dokumentieren, wie sie sich beim Geldeinnehmen und -ausgeben, beim Geldverlieren und -gewinnen fühlt. Die Schar Menschen in Stauffers Hörspiel begibt sich auf eine Reise nach einem bewussteren, angstfreien Umgang mit Geld und dessen Wertschöpfung. Sie lösen sich allmählich von klischierten Vorstellungen und werden aktiv, lassen ihr Vermögen für sie arbeiten. Sogar Stauffers Steuerkommissar hört auf, die Bürger zu drangsalieren, und beginnt ein neues, freies Leben. Michael Stauffer, geboren 1972 in Winterthur, macht Prosa in allen Formen. Er ist Autor und Regisseur von über 20 Hörspielen, die in Deutschland, der Schweiz und in Italien ausgestrahlt wurden. Er schreibt Lyrik und improvisiert mit Musikern. Mit Noëlle Revaz tritt er im Duo Nomi-Nomi vielsprachig auf. Er lehrt am Schweizerischen Literaturinstitut der Hochschule der Künste Bern. Michael Stauffer verbessert mit seinem künstlerischen Werk keine einzige Leserin, keinen Zuschauer oder Zuhörer, er transformiert sie alle. Regie: Mark Ginzler; Michael Stauffer Komponist: Michael Stauffer Produktion: SRF 2019 Sprecher: Mona Petri Lutz Wengorz Nils Althaus Michael Stauffer Mark Ginzler (56 Min.)

Montag 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

Schatten des Wahns (2/2) Nach dem Roman von Christian von Ditfurth Bearbeitung und Regie: Andrea Getto Mit: Michael Evers, Astrid Meyerfeldt, Michaela Steiger, Siemen Rühaak, Götz Schubert, Wolfgang Condrus, Alexander Khuon, Maik Solbach, Maria Hartmann, Eva Kryll, Gerd Wameling, Gudrun Gabriel, Maja Schöne, Uwe Müller, Michael Schumacher, Özgür Özata, Udo Schenk, Sven Lehmann, Eva Skrotzki, Fritz Hammer, Jürgen Thormann, Wolfgang Michael, Renate Lampen Komposition: Michael Rodach Ton: Thomas Monnerjahn Produktion: Deutschlandradio Kultur 2008 Länge: 54"29 Stachelmann findet heraus, dass sein Freund Ossi Winter kurz vor seinem Tod in Heidelberg war, um den 30 Jahre zurückliegenden Thingstätten-Mord aufzudecken. Musste Ossi deswegen sterben? Oberkommissar Oskar Winter hätte sich nie umgebracht, meint Stachelmann. Jedenfalls nicht mit Gift. Die Akte auf Ossis Schreibtisch ist eine Spur. Statt mit Anne in Urlaub zu fahren, reist der Historiker Stachelmann zurück in die eigene Vergangenheit. Er findet heraus, dass sein Freund kurz vor seinem Tod in Heidelberg war, offenbar um ein Verbrechen aufzuklären, das fast 30 Jahre zurückliegt: den Thingstätten-Mord, der sich an jener einst von Goebbels eingeweihten Thingstätte ereignet hatte. Musste Ossi sterben, weil er den Tätern zu nahe gekommen war? Um den Fall zu lösen, verfolgt Stachelmann Spuren bis ins italienische Volterra. Februar 2020: Mann ohne Makel März 2020: Mit Blindheit geschlagen April 2020: Schatten des Wahns Mai 2020: Lüge eines Lebens Christian von Ditfurth, 1953 in Würzburg geboren, Historiker, Journalist und Autor. Als Journalist schrieb er u.a. für den Spiegel und Sachbücher, zum Beispiel "Blockflöten" (1991) oder "Wachstumswahn" (1995). Er verfasste auch Kriminalromane und sogenannte alternativhistorische Romane wie zum Beispiel "Die Mauer steht am Rhein" (1999). Der erste Krimi mit dem Ermittler Stachelmann, der wie sein Autor Historiker ist, erschien 2002. Deutschlandfunk Kultur produzierte vier Kriminalhörspiele aus der Stachelmann-Reihe: " Mann ohne Makel" (2006), "Mit Blindheit geschlagen" (2006), "Schatten des Wahns" (2008) und "Lüge eines Lebens" (2010). Andrea Getto, geboren 1959, studierte Theaterwissenschaften und Romanistik in Berlin und arbeitet seit 1998 als Hörspielregisseurin und Autorin für verschiedene Rundfunkanstalten der ARD. Zuletzt führte sie für Deutschlandfunk Kultur Regie bei den Hörspiel-Krimis "Hinkel" von Susanne Ayoub sowie "Van Goghs Schweigen" und "Das Ende von Laura und Paul" von Christoph Prochnow. Schatten des Wahns (2/2)

Montag 23:00 Uhr Alex Berlin

Tinnitus

Magazin rund um Hörspiele und artverwandte Themen. Mit Hörspielen, Interviews, Infos zu Festivals und spezieller Musik. Von und mit Hörspielexpertin Natalie Gorris.

Montag 23:04 Uhr SRF 1

Schreckmümpfeli

«Gift und Galle» von Klaus Enser-Schlag - Premiere Wer nicht hören will, muss fühlen.

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