Konzerte im Radio

Konzerte

Mittwoch 11:03 Uhr Ö1

Matinee

Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks, Dirigent: Sir John Eliot Gardiner; Lucy Crowe, Sopran; Gerhild Romberger, Alt; Julian Prégardien, Tenor; Tareq Nazmi, Bass. Ludwig van Beethoven: Missa solemnis D-Dur op. 123 (aufgenommen am 24. September im Herkulessaal der Münchner Residenz)

Mittwoch 13:05 Uhr SWR2

SWR2 Mittagskonzert - LIVE

SWR Symphonieorchester Asya Fateyeva (Saxofon) Leitung: Dirk Kaftan Moderation: Kerstin Gebel Erwin Schulhoff: Hot-Sonate für Altsaxofon und Klavier, orchestriert für Altsaxofon und Kammerensemble von Richard Rodney Bennett Antonín Dvorák: Sinfonie Nr. 6 D-Dur op. 60 (Liveübertragung aus der Stuttgarter Liederhalle) Hörbühne Musikhochschule SWR2 präsentiert Absolvent*innen der Solistenklassen aus BW und RP Camille Saint-Saëns: Introduction et Rondo capriccioso op. 28 César Franck: Violinsonate A-Dur Farida Rustamova (Violine) Nargiza Alimova (Klavier) "Eine Sensation für die Musikwelt", schwärmte die Frankfurter Allgemeine Zeitung nach einem Auftritt von Asya Fateyeva. Die klassische Saxofonistin der jungen Generation gehört zu den herausragenden Vertretern ihres Fachs. Als erste Frau erreichte sie 2014 das Finale des namhaften Internationalen Adolphe-Sax-Wettbewerbs in Belgien und erspielte sich den 3. Platz. Asya Fateyeva, 1990 auf der Krim geboren, widmet sich als klassische Saxofonistin einem breiten Repertoire. Ihre Ausbildung vereint die russische Tradition des seelenvollen Musizierens mit der klassischen Schule des französischen Saxofon-Spiels.

Mittwoch 18:15 Uhr Ö1

Mit.Schnitt

Musik aus dem RadioKulturhaus. Einfach nur Cello - Peter Hudler (aufgenommen am 11. Oktober im Klangtheater des RadioKulturhauses). Gestaltung: Jörg Duit Der Wiener Cellist Peter Hudler zeigte im RadioKulturHaus, dass sein Instrument bei weitem nicht nur im klassischen Orchester beheimatet ist. Einige der besten Jazzmusiker haben Stücke zu seinem Soloprogramm beigetragen, so etwa John Zorn, Ernst Reijseger und Svante Henryson. Ergänzt durch u.a. barocke Perlen von Bach und Evaristo Felice Dall"Abaco, virtuose Crossover-Stücke von Giovanni Sollima und Flamenco-Kompositionen, verbinden sich die scheinbar disparatesten Genres zu einer kraftvoll-leidenschaftlichen, aber auch poetischen musikalischen Reise. Im Mit.Schnitt präsentiert Jörg Duit eine Teilwiedergabe des bezaubernden Abends im Klangtheater.

Mittwoch 19:05 Uhr BR-Klassik

Giuseppe Verdi: "Macbeth"

Oper in vier Akten In italienischer Sprache Macbeth - Luca Salsi Lady Macbeth - Anna Netrebko Banco - Ildar Abdrazakov Macduff - Francesco Meli Malcolm - Iván Ayón Rivas Kammerfrau der Lady Macbeth - Chiara Isotton Arzt - Andrea Pellegrini und andere Coro e Orchestra del Teatro alla Scala Leitung: Riccardo Chailly Aufnahme vom 7. Dezember 2021 in der Mailänder Scala Giuseppe Verdi wünschte sich für die Interpretin der Lady Macbeth einen vor Hässlichkeit berstenden Gesang - oder jedenfalls einen davor niemals zurückschreckenden Vortrag. Als Spiegel einer verkommenen Menschenseele! Wie tief diese Theaterfigur moralisch gesunken ist, durch ihre ungebremste Mordlust nämlich, sollte deutlich hörbar sein. Denn so sinnlich der Sopran auch immer anmuten würde, müsste laut Verdi das ganze Stück über klar sein - mit den Waffen einer Frau herrscht in dieser Oper eine Hexe! Und was ist mit dem Kollektiv der eigentlichen Hexen, die den Ehrgeiz des Feldherrn Macbeth, der zur Krone drängt, gleich zu Beginn der Oper anstacheln? Der Frauenchor muss vom Dirigenten mit heißem Atem befeuert werden, dass die Funken fliegen. Inwiefern der Musikdirektor der Mailänder Scala, Riccardo Chailly, hier Überzeugendes leistet, und ob sein Top-Star auf der Bühne, die russische Diva Anna Netrebko, den skizzierten Intentionen des Komponisten Beachtung schenkt, zeigt sich während der diesjährigen Inaugurazione des Teatro alla Scala. Traditionell findet sie am 7. Dezember, zum Fest des heiligen Ambrosius statt, dem Stadtpatron der lombardischen Metropole. BR-KLASSIK sendet, wie inzwischen üblich, am 8. Dezember den Premieren-Mitschnitt vom Vorabend.

Mittwoch 19:30 Uhr Ö1

Antonio Vivaldi: "Juditha Triumphans", Oratorium RV 644

La Capella Reial de Catalunya, Le Concert de Nations. Leitung: Jordi Savall; Marianne Beate Kielland (Judith); Rachel Redmond (Vagaus); Marina de Liso (Holofernes); Lucía Martín-Cartón (Abra); Kristin Mulders (Ozias) (aufgenommen am 17. Oktober 2018 im Pau Casals Saal der Musikhalle "L"Auditori" in Barcelona, Spanien). Präsentation: Gerhard Hafner

Mittwoch 20:00 Uhr rbb Kultur

rbbKultur Radiokonzert

Rafael Frühbeck de Burgos dirigiert das RundfunkSinfonieorchester Berlin Konzertaufnahme vom 14.09.1997 im Konzerthaus Berlin Claude Debussy: Nocturnes für Orchester Frauenstimmen des Rundfunkchors Berlin Jesus Guridi: 6 canciones castellanas María Orán, Sopran Joaquín Rodrigo: 4 madrigales amatorios María Orán, Sopran Ottorino Respighi: Pini di Roma

Mittwoch 20:04 Uhr SR2 Kulturradio

Musik aus der Region

Kammermusiktage Homburg Viviane Chassot, Akkordeon Vogler Quartett Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Sebastian Bach, Antonín Dvorák, Joseph Haydn und Astor Piazzolla Konzert vom 29. September 2021 aus dem Saalbau in Homburg

Mittwoch 20:04 Uhr WDR3

WDR 3 Konzert

Mit Johannes Zink WDR 3 Funkhauskonzert Alte Musik Kai Wessel - "Bülbül und Rossignol" Verbindendes zwischen Orient und Okzident - Im WDR 3 Funkhauskonzert singt der Countertenor Kai Wessel Musik der türkisch-anatolischen Sufi-Tradition und frühbarocke Vokalwerke. Durch türkische Freunde kam der Countertenor Kai Wessel in Berührung mit der Philosophie und Literatur des Sufismus. Auch die Musik dieser Glaubensrichtung hatte starke Wirkung auf den Kölner Gesangsprofessor und eröffnete ihm einen neuen Horizont musikalischer Ausdrucksarten. Dabei zeigten sich einige Gemeinsamkeiten mit frühbarocker Gesangsliteratur, besonders über das Moment des Improvisierens. Kai Wessel und seine beiden instrumentalen Begleiter stellen in einem WDR 3 Funkhauskonzert die Musik dieser beiden Kulturkreise nicht "gegenüber", sondern "nebeneinander". Die Liedtexte zeichnen einen Lebenslauf nach, dessen Mittelpunkt ein menschheitsverbindendes Thema ist: die Liebe. Und es spielt keine Rolle, ob sie von der deutschen Nachtigall besungen wird, dem französischen Rossignol oder dem türkischen Bülbül. Johann Hermann Schein: Frau Nachtigall mit süßem Schall, Nr. 2 aus "Musica boscareccia oder Wald-Liederlein" Traditional Türkisch-Anatolisch: Bülbülüm altin kafeste Anonymus: Doux charmes du printemps, aus "Airs de M. Lambert non imprimez" Tarquinio Merula: Canzonetta spirituale sopra alla nanna, aus "Curtio precipitato et altri caprici", op. 13 Anonymus: Hor ch"è tempo di dormire Traditional Türkisch-Anatolisch: Dandini dandini dastana ninni Traditional / Yunus Emre: Bülbül kasidesi Francesco Rasi: Quel Rosignuol che dolcement"a l"ombra, aus "Madrigali di diversi autori" Johann Caspar Kittel: Coridon, der gieng betrübet, aus "Arien und Kantaten" Traditional Türkisch-Anatolisch: Evlerinin önü Mersin Jean des Fontaines: Cher souvenir d"un objet plein de charme, aus "Der getreue Music-Meister", herausgegeben von Georg Philipp Telemann Traditional Türkisch-Anatolisch: Böyle ikrar ilen Benedetto Ferrari: Questi pungenti spine, Cantata spirituale, aus "Musiche varie a voce sola" Traditional Türkisch-Anatolisch: Bebegin Besigi Çamdan Kai Wessel, Countertenor; Kemal Dinç, Baglama und Kopuz; Ulrich Wedemeier, Calichon Aufnahme aus dem Kölner Funkhaus

Mittwoch 21:00 Uhr SRF 2 Kultur

Neue Musik im Konzert

Ensemble ascolta und Klangforum Wien in Witten Christian Winther Christensen setzt auf ironische Irritation: mit einem Klavierquartett, das mehr als vier Musiker verlangt.

Mittwoch 22:00 Uhr NDR Blue

Nachtclub NDR Blue in Concert

Mittwoch 23:05 Uhr BR-Klassik

Jazztime

Jazz aus Nürnberg: Live-Mitschnitte Die Wolfgang Haffner Dreamband mit Randy Brecker (Trompete), Bill Evans (Saxophon), Nils Landgren (Posaune), Simon Oslender (Piano & Keyboards), Thomas Stieger (Bass) und Wolfgang Haffner (Schlagzeug). Aufnahme vom 7. November 2021 in der Meistersingerhalle in Nürnberg Moderation und Auswahl: Beate Sampson

Donnerstag 00:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Neue Musik

St. Laurence Church Catford, London Aufzeichnung vom 12.06.2021 Huw Morgan "the kestrel stands haloed before the sun" (2020) Lauren Redhead "post-praeludium per organum/organa" (2021) Jesse Ronneau "Six Unmeasured Preludes" (2020) Maureen Wolloshin "Blurred Horizons" (2020) Luis Henrique Yudo "PRÉMESURÉ" (2020) Alistair Zaldua "partial map" (2021) Lauren Redhead, Orgel Alistair Zaldua, Live-Elektronik

Dienstag Donnerstag

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